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Gemeinsam gegen Corona

Maskennähen und Projekt „Brieffreundschaften“ am Calvarienberg

Mit zwei sozialen Projekten engagiert sich das Gymnasium Calvarienberg, um in der Corona-Krise andere Menschen zu unterstützen: im Nähprojekt werden in Heimarbeit Behelfs-Mundmasken hergestellt und im Projekt „Brieffreundschaften“ wird der briefliche Austausch zwischen Schülern und Bewohnern von Seniorenheimen vermittelt.

Denn auch wenn die Schulen geschlossen sind, es auf den Straßen leer ist, jeder aufgefordert ist, zu Hause zu bleiben und Abstand zu halten zu seinen Mitmenschen, bedeutet dies keineswegs, untätig zu sein. Ganz im Gegenteil: Angesichts der Herausforderungen durch die Corona-Krise entfaltet sich eine Kreativität, die Mut macht. Dies zeigt sich auch am Calvarienberg.

Als Christina Weber, Sport- und Kunstlehrerin am Gymnasium Calvarienberg, von der privaten Aktion der Sinzigerin Petra Fix erfuhr, bei der in Heimarbeit Behelfs-Mundmasken für Kliniken, Heime und Arztpraxen genäht werden, war ihr sofort klar: „Die brauchen Hilfe!“

Rasch setzte sie sich selbst an die Arbeit, sprach Kollegen an und informierte die Elternschaft der Schule. Mittlerweile ist ein Kreis von ca. 50 Schülern, Eltern und Lehrern aktiv, die jüngste Mitarbeiterin der häuslichen Nähwerkstatt ist eine Fünftklässlerin. Die Nachfrage nach den Masken ist enorm, sodass man dankbar ist für die Materialspenden, die täglich eingehen. Auch das Gymnasium Nonnenwerth beteiligt sich an dieser sinnvollen und wichtigen Aktion. Weitere Informationen hierzu finden Sie bei Facebook unter „Behelfs-Mundmasken-Gruppe Sinzig“.

Ein soziales Engagement ganz anderer Art bietet das Schulseelsorgeteam des Gymnasiums Calvarienberg an, das mit Johanna Becker, der Pastoralassistentin im Dekanat Ahr-Eifel, zusammenarbeitet. Da die Schutzmaßnahmen im Zusammenhang der Corona-Pandemie ganz besonders die Bewohner der Seniorenheime treffen, seit dem 16.03.2020 herrscht ein generelles Besuchsverbot, entwickelte das Team ein Projekt, um die Lebensqualität dieser Menschen ein Stück weit zu verbessern. Es vermittelt Brieffreundschaften zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Bewohnern der Seniorenheime. Die Briefe werden dabei, um eine mögliche Infektion zu vermeiden, per E-Mail ausgetauscht.

Direkt nach Bekanntwerden dieser Aktion gab es schon 20 Anfragen von einzelnen Schülern, Geschwister-Teams und ganzen Familien, die sich gern am Projekt „Brieffreundschaften“ beteiligen möchten.

Diese ermutigenden Zeichen der Solidarität werden sicher mit dazu beitragen, die Corona-Krise gemeinsam zu überstehen.

Behelfs-Mundmasken
Behelfs-Mundmasken