In der Weiberdonnerstagwoche, am Dienstag, 10.02.2026, besuchten Vertreter von Stadt und Polizei Bad Neuenahr-Ahrweiler Realschule und Gymnasium Calvarienberg. Ziel war es, auf Risiken für Jugendliche an den „wilden Tagen“ sowie auf Hilfestellungen, die die Verantwortlichen anbieten, hinzuweisen.
Stellvertretend für die Schulleitung stellte Torben Stretz, Präventionsbeauftragter und Mittelstufenkoordinator des Gymnasiums, die Vortragenden bei den Schülerinnen und Schülern vor. Er begrüßte die Veranstaltung, die eingebettet in eine Initiative von Stadt und Polizei, möglichst alle weiterführenden Schulen im Stadtgebiet zu erreichen, als weiteren Baustein des schulischen Präventionskonzepts gegen verschiedene Formen von Gewalt.
In einem ganztägigen Besuch erläuterten Vanessa Marner, Leiterin der Abteilung Sicherheit, Ordnung und Verkehr der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und Christian Rosenek, Jugendsachbearbeiter der Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler eine Bandbreite von Themen. Diese reichte von Risiken wie Alkoholvergiftung, übermäßigem oder unkontrolliertem Drogen- oder Vapekonsum, bis hin zu Hinweisen, wie man sich und Andere gegen sexualisierte Gewalt schützen kann. Die Verantwortlichen wollten aber nicht nur Warnhinweise vermitteln oder gar den Zuhörenden, die aus der gesamten Mittelstufe beider Schulen bestand (7.-10. Klasse), die Freude am Feiern nehmen. Stattdessen ging es den Vortragenden, die deshalb auch von einem kommunalen Vollzugsbeamten begleitet wurden, auch darum, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, wer in Unsicherheits- oder Gefahrensituationen mögliche Ansprechpartner während der Feierlichkeiten sein könnte.
Die anwesenden Schülerinnen und Schüler nutzten das Informationsangebot auch für interessierte Rückfragen. Im Nachgang durchgeführte stichprobenartige Feedbackrunden unter der Schülerschaft ergaben ein positives Gesamtbild. Besonders hervorgehoben wurden einerseits die lebensnahen Hinweise über reale Gefahren. aber andererseits auch das Angebot, Polizei und Ordnungskräfte als „ganz normale Menschen“ – wie es ein Schüler formulierte – kennenzulernen, die schützen und nicht bestrafen wollen.
Torben Stretz

