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Europatag 2021

Das Gymnasium Calvarienberg, Europaschule und Botschafterschule des Europäischen Parlaments, feierte den 71. Europatag digital.

Rund um den Europatag am 9. Mai ranken sich alljährlich zahlreiche Aktionen. In diesem Jahr mussten aufgrund der aktuellen Corona-Situation neue Wege gegangen werden.

Unter der Leitung der Seniorbotschafter*innen Frau Görgen und Herr Dr. Stretz hatten die Juniorbotschafter*innen vom Calvarienberg sich besonders Interessantes und Anspruchsvolles überlegt.

Am 7. Mai erhielten die Schüler*innen des Sozialkunde Leistungskurses der MSS 12 von Frau Frömbgen die Möglichkeit, mit Jiří Hladík, Vertreter der Europäischen Kommission, über die Zukunft Europas sowie die Herausforderungen der Europäischen Union zu diskutieren. „Seit einigen Wochen beschäftigen wir uns schon mit dem Thema „Europa“. Das Highlight unserer Unterrichtseinheit bildete schließlich das digitale Treffen mit Herrn Hladík, der uns Informationen aus erster Hand zukommen ließ,“ berichten Svenja Weber und Sophia Zavelberg. Herr Hladík erzählte, dass er seine Tätigkeit für die Europäische Kommission letztlich durch einen Zufall erlangt hatte, weshalb er folgenden Rat gab: „Euer Leben wird oft durch Zufälle bestimmt. Ihr könnt aber darauf hinarbeiten, dass bestimmte Zufälle öfter eintreten!“

Vortrag von Jiří Hladík - Sozialkunde LK 12
Vortrag von Jiří Hladík – Sozialkunde LK 12

Seit 16 Jahren arbeitet er nun schon bei der Europäischen Kommission, die Kommunikation mit den verschiedenen Botschafterschulen gehört zu den Bereichen, für die er tätig ist. „Der Sozialkunde LK und wir als seine Vertreterinnen haben es als Ehre empfunden, mit Herrn Hladík diskutieren und ihm fachspezifische Fragen stellen zu dürfen. Hier interessierte uns besonders, wie unser Gast zum Erweiterungsprozess der EU steht, wozu er persönliche Erfahrungen beisteuern konnte.“ Als Tscheche habe er seine Kindheit im Ostblock verbracht und damals sei es für ihn ein Traum gewesen, sein Land als Mitgliedsstaat der EU zu sehen. Seine tiefe Dankbarkeit für die Integration der östlichen Staaten brachte Herr Hladík mehrfach zum Ausdruck: „Ich danke euren Großeltern und Eltern sehr, dass sie die Integration des Ostblocks unterstützt haben.“

„Jiří Hladík“, fassen die Schülerinnen ihren Eindruck zusammen, „hat uns beeindruckt und uns mit seinen Ausführungen in seinen Bann gezogen. Ein außergewöhnlicher Europatag – mit einer einzigartigen Erfahrung für uns!“

Mit einer weiteren Aktion konnten die Juniorbotschafter*innen am 10. Mai der ganzen Schulgemeinschaft Europa näherbringen. „Es war uns besonders wichtig, dass wir trotz der beschränkten Bedingungen den Europatag bestmöglich gestalten“, erklären Marie-Charlotte Grywna, Lea Müller und Leah Hofmann (alle Klasse 10a). „Aufgrund dessen haben wir uns dazu entschieden, einen Videoclip in unserem Foyer abzuspielen. Dies haben wir hierzu mit europäischen Flaggen geschmückt und einen Remix der europäischen Hymne als Begleitmusik abgespielt, um so die volle Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler zu erregen.“ Als Themen wählten die JuBos (Juniorbotschafter*innen) die Entstehung der EU, die in einem künstlerisch gestalteten Zeitstrahl nachvollzogen werden konnte, sowie auch Aktuelles, wie die Impfungen und Corona-Maßnahmen in anderen Ländern. Diese EU-News sind als ein Teil eines fortlaufenden Angebots geplant. „Regelmäßig möchten wir alle über aktuelle Themen informieren, um unserer Schule so das Wirken der Europäischen Union näherzubringen. Die Umsetzung hat uns allen viel Freude bereitet und es war sehr interessant, einen tieferen Einblick in die Entstehung der EU sowie in aktuelle Themen zu bekommen.“

Die Rückmeldungen für die Aktion waren sehr positiv, viele Schüler*innen sind interessiert vor dem Videoclip stehen geblieben und auch die Lehrer waren begeistert. 

„Trotz der momentanen Einschränkungen ist der Europatag auf reges Interesse gestoßen“, so das Fazit der Schüler*innen, „wir haben uns auch bemüht, das Bestmögliche aus dem Tag zu machen.“

Von den Juniorbotschafterinnen Svenja Weber, Sophia Zavelberg, Leah Hofmann, Lea Müller und Marie-Charlotte Grywna und den Seniorbotschafter*innen Maria Görgen und Dr. Torben Stretz